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bekam seinen Namen von der 314 Meter hohen Erhebung, im Volksmund Collmberg genannt, an dessen Fuß der kleine Ort liegt. Im Altsorbischen bedeutet Cholm = Hügel, Anhöhe. Der Name Collmberg ist also eigentlich eine Tautologie.
Die ersten Siedler waren Slawen, die das Dorf „Chulmnice“ nannten. Vor über 800 Jahren befand sich wahrscheinlich unterhalb des Südhanges des Collms der Dingplatz des Meißner Landes. Hier übte der Markgraf als königlicher Stellvertreter unter freiem Himmel (Heimatforscher vermuten unter der 1000jährigen Linde) die oberste Gerichtsbarkeit aus, hielt Ding, wie es im „Sachsenspiegel“ heißt. Siehe auch bei Albertturm, Observatorium, Gasthof Collm und Berggasthof Collm. Der Ortsteil Collm gehört heute zur Gemeinde Wermsdorf.

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