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Der Ortsname ist slawischer Herkunft. Das slawische Wort kalu bedeutet Sumpf, und es wird folgendes abgeleitet: Kalowice – Ort im sumpfigen Gelände. Die Schreibweise des Ortsnamens wurde oft verändert: 1292 Kaluwyzc, 1311 Caluiz, 1350 Kalewicz, 1428 Kalewitz, 1552 Kolbitz, 1570 Kolwitz.
Es wird geschätzt, dass schon im 11. Jahrhundert ein Rittergut Altkötitz bestand. 1476 gehörte zu diesem Rittergut der Marktflecken Calbitz, die Wüstungen Altenhain, Netthausen und eine Sandmühle. Bis 1480 gab es in Calbitz das Marktrecht, welches dann nach Mügeln verkauft wurde. Rund um seinen dreieckigen Marktplatz hat Calbitz seinen dörflichen Charakter bewahrt. Mehrere schöne Fachwerkhäuser sowie mächtige Hofbäume an zwei Dreiseit-Bauernhöfen prägen das Ortsbild. Die Kirche in Calbitz (mit Kötitz) zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern der Region. Heute ist Calbitz ein Ortsteil von Wermsdorf.

Quelle: www.wermsdorf.de
1964

 


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