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von Oschatz wurde an dieser Stelle auf dem Neumarkt erstmals 1477 erbaut, 1539 abgetragen und vergrößert. Nach dem letzten Stadtbrand 1842 bat die Stadt den Baumeister Gottfried Semper Entwürfe für einen Wiederaufbau zu fertigen. Nicht alle Pläne für das Rathaus wurden umgesetzt und so stammen heute nur der prächtige Renaissancegiebel und der Rathausturm aus Sempers Feder. Vor dem Durchgang des Uhrenturmes steht der Korbpranger aus dem Jahr 1532, darüber hängen zwei steinerne Flaschen, die früher zänkischen Weibern zur Strafe um den Hals gehängt wurden.

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