Die erste fassbare Ersterwähnung als Lobeswicz findet man 1445 im Verzeichnis des Adels und der Dörfer
des Amtes Oschatz. Liebschütz am Fuße des gleichnamigen Berges ist slawischen Ursprunges. Die alte Dorfstruktur ist
weitgehend erhalten geblieben. Im Dorfkern befinden sich Kirche und Friedhof, die ehemalige Schule und ein kleines Stück weiter der Gasthof. Eine
Verkaufsstelle und eine Post gibt es im Ort jetzt nicht mehr. In der Sächsischen Kirchengalerie von 1901 ist von 126 Einwohnern die Rede, die in 4 größeren
Gütern bis 25 ha, in zwölf mittleren, vier kleinen Güternund 3 Häusern lebten. Heute hat Liebschütz knapp 80 Einwohner. In die oben erwähnte Schule gingen
im November 1941 knapp 20 Kinder. Seit 1836 war vertraglich vereinbart, dass die Kinder aus dem Nachbarort Clanzschwitz die Einrichtung
mit besuchen. Das Gebäude der Schule wurde 1887 neu aufgebaut. Die Kirche des Dorfes ist im Jahre 1717 erstmals und 1839 nochmals von Grund auf neu gebaut worden.
Sie ist immer eine Filialkirche von Wellerswalde gewesen. Seit 1931 gehört sie zur Terpitzer Kirche und seit 1999 zur Kirchgemeinde Strehla.
Quelle: www.liebschuetzberg.de |