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 an der St. Aegidienkirche
ist das älteste urkundlich erwähnte weltliche Gebäude der Stadt. Es diente von 1266 bis um 1850 als Verkaufsstäde der Oschatzer
Fleicher und von 1676 bis 1912 - unter den Fleischbänken - als Hauptwache des in Oschatz stationierten Militärs. 1867 bis 1899 übernahm
das Ulanenregiment nach und nach das ganze Gebäude. 1899 bis 1927 zog die Christbaumschmuckfabrik Conrads Nachfolger hier ein und 1928 bis
um 1940 befand sich im Dach- und Obergeschoss das Orts- und Volkskundemuseum. 1928 zog ebenfalls die Sparkasse in das Gebäude ein. Sie nutzt es
noch heute.
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