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Angeregt von den Einträgen in meinem Gästebuch kam mir die Idee, diese Seite ins Netz zu stellen.
Hier können sich "Oschatzer- Gebliebene" (Leute, die aus Oschatz stammen, jetzt woanders wohnen aber Ihre Heimatstadt nicht vergessen haben) mit einem Porträt, einem Lebenslauf, vielleicht auch einem Foto (oder zwei: eines von früher - eines von heute) oder mit einer kleinen Anekdote in Erinnerung bringen.
Vielleicht hilft dies bei der Vorbereitung des nächsten Klassentreffens oder aber auch nur um einzelne, gemeinsame Erinnerungen auszutauschen. Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann mailen Sie mir doch einfach.

 
Walther Theile aus Radebeul schrieb:

Im Zusammenhang der Familienerforschung bin ich auf Ihre sehr gut gestalteten Angaben zu Oschatz und seinen Bewohnern gelangt. Dazu folgendes:
Mein Vater ist gebürtiger Oschatzer: Erich Otto Theile, geb. 16.05.1899, gest. 13.12.1975 Die Malermeisterrechnung vom 20.12.1927 ist von seinem Onkel, Herrn Curt Theile. Die Eltern von Curt Theile, also Großeltern meines Vaters, waren Friedrich Hermann Theile (30.11.1851 bis 21.03.1895) und Emma Clara Finsterbusch (10.09.1853 bis 14.05.1926)
Auf dem angefügten Foto sind folgende Personen (von links beginnend): 2. v. links = Curt Theile, daneben seine Tochter 5. v. links = mein Vater Erich Theile 7. v. links = Käthe Mai (geb. Theile), Schwester von Curt Theile (Käthe Mai war die Frau von Max Mai, städt. Wassermeister)

 

aw-theile@arcor.de


 
Inge Tockloth, geb. Starke aus dem Rheinland schrieb:
Bin 1938 in Oschatz geboren. Habe bis zum 17. Lebensjahr in der Haackestraße 20 gewohnt und bin zur Pestalozzischule gegangen. Seit 1956 wohne ich im Rheinland. Ihre Seite gefällt mir sehr gut. Ich würde mich freuen wenn ich über Ihre Seite Kontakt zu alten Klassenkameraden/dinnen bekäme.

pehess@freenet.de


 
Eva-Maria Kauffeld, geb. Beulich aus Minden schrieb:
In meiner Heimatstadt Oschatz habe ich von meiner Geburt im Jahre 1935 bis September 1945 gelebt. Ich wohnte zusammen mit meinen Eltern im Hause Leipziger Str. 24. Meine Großeltern Otto und Minna Beulich wohnten Leipziger Str. 15 wo sie zusammen mit meinem Vater einen Obst- und Gemüsegroßhandel betrieben

Ich erinnere mich noch gern an die schöne Zeit meiner Kindheit in Oschatz. Rollschuhlaufen oder Völkerball auf der asphaltierten Leipziger Straße, das wird heute nicht mehr möglich sein. "Huppe"-spielen, verstehen wohl nur Sachsen, in meiner neuen Heimat sagt man Hinkeln. Wir spielten oft in der Sandgrube nebenan, was unsere Eltern nicht so gern sahen. Leipziger Straße 26 wohnten meine Urgroßeltern Gustav und Hilma Böhme. Ihr großer Garten war ein Anziehungspunkt für uns Kinder. Möhren direkt aus der Erde, reife Äpfel vom Baum schienen doch am besten zu schmecken.


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Im Stadtpark wurde im Winter eine Wiese überflutet und so künstlich eine Eisblaufbahn erzeugt. Eine Holzbude mit Kanonenofen stand zum Aufwärmen bereit. Es war für uns Kinder ein herrliches  Wintervergnügen. Das große Sommervergnügen fand natürlich im Freibad statt.
Ich erinnere mich noch gut an mehrere Klassenkameradinnen, von denen ich gern mal wieder etwas hören möchte. Im September 1945 sind wir dann zu meiner Großmutter Johanna Beilich, geb. Böhme, nach Großenhain umgezogen. Seit 1956 wohne ich in Minden / Westfalen.

Es hat mir viel Freude bereitet, durch diese hervorragende Internetseite an vergangene Zeiten erinnert zu werden  -  und mein Mann freut sich ebenfalls, weil er mir nun endlich beweisen konnte, daß der ganze Computerkram doch auch guten Seiten hat.

Mit freundlichen Grüßen
Eva-Maria Kauffeld geborene Beulich
Weitblick 24, 32429 Minden

robert.kauffeld@epost.de


 
Günter Abeling aus Langenhagen schrieb:
Ich war von Mai 1943 bis Januar 1944 auf der Flugzeugführerschule AB 61 und  machte dort meinen Motorauswahlschein. Von der Rathaustreppe war ich besonders begeistert. Nachdem ich noch mehrere  Standorte erlebte, hatte ich diese Treppe an meinen letzten Standort Burg b. Magdeburg transferiert und - als ich sie 1990 meiner Frau zeigen wollte -mich wunderte, dass sie nicht mehr da war. (Die böse DDR hatte wohl alle Kulturbauten verändern oder abreißen lassen?)
Als ich dann 1993 das erste Treffen alter Fliegerkameraden - nach 50 Jahren - in Oschatz hatte entdeckte ich die schöne Treppe - und tat Abbitte.

Günter Abeling

Guenter.Abeling@t-online.de

 
Brigitte Heiser aus Charleston / South Carolina, USA schrieb:
Mein Mann unser aeltester Sohn u. Schwiegertochter waren in 1992 mit mir in Oschatz. Das war die erste Zeit seit ungefaehr 30 Jahren, dass ich in Oschatz war. Mein Mann hat sich ja in die Stadt verliebt. ( er gab oschatz als unsere e-mail adresse) Wir haben vier Soehne und in den letzte Jahren haben wir sie alle  mit uns auf reise nach Oschatz genommen.
Ihre Idee auf eine Seite fuer EX-OSCHATZER ist ausgezeichnet. Es weare toll etwas von Ex-Oschatzern zu hoeren.

Mein Maedchenname war Brigitte Voelkel u. ich wohnte auf der Dresdner Strasse 21. Das Haus gehoerte meinen Grosseltern. Paul & Antonia Petzold.

Viele liebe Gruesse
Brigitte Heiser

oschatz@aol.com