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Eduard Tupper · Haus in Zschöllau


Der 1882 geborene Eduard Tupper, Maler, Grafiker und Illustrator gilt als bedeutendster Maler des späten amerikanischen Realismus. Mit "Haus in Zschöllau" schaffte er 1925 den Durchbruch als Maler.
In diesem Werk treten die charakteristischen Wesenszüge zutage, wie die schmucklos-geradlinige, an architektonischen Elementen orientierte Komposition und flächig aufgetragene Farben. Neben dem bereits früher dominierenden, kontrastreichen Spiel von Licht und Schatten ist hier erstmals das Element präsent, das künftig sein Schaffen prägen sollte: eine nahezu unheimliche Atmosphäre von Stille und Einsamkeit. Das abgebildete Werk malte Tupper anläßlich des 30jährigen Bestehens des Oschatzer Bahnhofsgebäudes. Es zeigt den Ostflügel. Wiederentdeckt wurde das Gemälde 1998 bei Aufräumarbeiten in einem Archiv der Deutschen Bahn AG.

(Verwechseln Sie aber nicht Tupper mit Hopper :-)

 


Oschatz damals © 1998 - 2012

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